

Wer Rosi kennt, weiß: Sie ist eine echte Kuschelprinzessin. Eine feine, liebe Seele, die am liebsten ganz nah bei ihren Menschen ist und eine Sanftheit mitbringt, die man einfach gernhaben muss. Doch genau diese wunderbare Art ist es, die mich zu einer Entscheidung gezwungen hat, die nicht aus Traurigkeit, sondern aus tiefer Verantwortung und Liebe zu ihr gewachsen ist.
In den letzten drei Wochen glich unser Zuhause eher einem Lazarett als einem Familiennest. Drei kranke Kinder gleichzeitig lassen keinen Raum für Nebenschauplätze. In dieser Zeit der absoluten Reduktion wurde der Blick messerscharf für das, was machbar ist – und was diesem wundervollen Lebewesen einfach nicht mehr gerecht wird.
Die Wahrheit ist unbequem: Trudi vor zwei Jahren zu uns zu holen, war ein Fehler. Es war ein Fehler aus Liebe und Loyalität, um nach dem Tod meiner Mutter die Scherben aufzusammeln und meinen Vater zu entlasten. Doch für Rosi änderte das alles. Sie war die unangefochtene Chefin auf dem Hof, bis die quirlige Trudi einzog. Seitdem sind die beiden Damen wie Feuer und Wasser. Was als Rettung gedacht war, entwickelte sich zu einer Dynamik aus tief sitzender Abneigung und heftigen Auseinandersetzungen.

Zwei Jahre lang haben wir versucht, diesen Fehler glattzubügeln. Wir haben den Garten geteilt, doch die Realität ist bitter: Rosi lebt seither zwischen zwei Meter hohen Zäunen, die sich quer durch unser Grundstück ziehen. Ein Leben in Korridoren, immer getrennt, oft isoliert. Eine Hündin wie sie sollte nicht hinter Gittern warten müssen, bis sie an der Reihe ist, den Rasen zu betreten. Sie verdient Weite, unbeschwertes Laufen und ein Zuhause, in dem sie nicht durch Zäune von ihrer Familie getrennt ist.
Hinzu kommt die Sicherheit: Die Beißattacken zwischen den beiden Hündinnen passieren auf einer Höhe, die genau die Köpfe meiner drei Kinder gefährdet. In einem Haushalt mit kleinen Kindern gibt es keinen Raum für solche Kompromisse. Wahre Stärke bedeutet für mich heute, hinzusehen und einzugestehen: Ich schaffe es hier unter diesen Umständen nicht mehr so, wie Rosi es verdient hätte.

Die Entscheidung, Rosi abzugeben, ist kein Aufgeben. Es ist die Anerkennung ihrer wunderbaren Art. Wir reißen die Zäune in unserem Kopf und in unserem Garten nieder, damit sie woanders wieder ohne Barrieren und ohne den ständigen Stress durch ihre Schwester glücklich sein kann. Es ist ein Akt der Fairness ihr gegenüber – damit sie wieder die ungeteilte Aufmerksamkeit bekommt, die sie als unsere Kuschelprinzessin so sehr liebt. Wir lassen los, damit sie wieder frei atmen und rennen kann.

Ein Herzensplatz gesucht
Genau dafür brauchen wir dich. Rosi verdient das absolute Traumzuhause. Sie wird nicht verkauft – sie darf umziehen. Hier geht es nicht ums Geld, hier geht es um echte Liebe.
Was uns wichtig ist:
- 100 Prozent Passgenauigkeit: Wir geben sie nur ab, wenn es absolut passt.
- Persönliches Kennenlernen: Ich möchte mir ihr neues Zuhause vorher gerne selbst anschauen.
- Platz für eine Prinzessin: Ein Ort, an dem sie endlich wieder ohne Barrieren am Leben teilhaben kann.
Solltest du jemanden kennen, oder gar selbst infrage kommen, nimm gerne Kontakt mit mir auf. Es muss zu 100 Prozent passen, damit sie glücklich werden darf.


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