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Kategorie: Familie und Leben

  • 11.11.2025 Wie alles begann

    Aller erster Blogeintrag. Nicht nur auf dieser Website – sondern auch für mich. Entschuldigt also bitte, wenn mir hier und da ein Strukturfehler passiert. Wie immer im Leben heißt es auch hier: „Einfach machen. Im schlimmsten Fall wird es eine Erfahrung.“ 😉

    Heute ist der 11.11.2025 – Karnevalsbeginn. Für mich ist hier immer ein bisschen Karneval. Bei drei Menschenkindern, einem Mann (nein, wir lästern hier nicht über Männer;-)), vier erwachsenen Hunden und derzeit 14 Babybärchen ist es immer irgendwo laut, bunt, wild und meistens lustig. Aber das ist ein anderes Thema. Heute möchte ich euch erstmal erzählen, wie alles begann. 

    Alles fing vor vielen Jahren mit meinem Hund an. Ich war 18 Jahre alt und hatte einen kleinen Beagle, namens SAM. Wie es hier, uffn Dorp, so üblich ist, wohnte ich noch bei meinen Eltern. An einem recht frischem Apriltag fand in diesem kleinen beschaulichen Dorf ein Osterfeuer statt. Natürlich war es mehr als Pflicht, mit meinem, immer noch pubertierendem ICH, zum Osterfeuer zu gehen. Es war inzwischen stockdunkel, nur der Schein des Feuers erhellte die Gesichter. Da stand ich nun, mit meinem Hund an der Leine. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr euch fehl am Platze fühlt? Alle reden miteinander, nur mit euch redet irgendwie niemand? Ja, genau, so stand ich da. Die Dorfjugend wollte von mir nichts wissen, ich war schließlich die Neue. Erst ein paar Jahre zuvor sind wir aus Berlin dort hin gezogen. Und damit war ich nicht nur uncool, sondern der Außenseiter. 

    Doch dann kam ein Mann auf mich zu. Wie gesagt, es war ja dunkel. Ich sah aber im Schein des Feuers, wie er sich männertypisch aufrichtete, sich und seinen Körper in Form brachte, um dann voller fehlendem Charme zu sagen: „Ich will deinen Hund!“. Ich hatte diesen Mann noch nie vorher gesehen. Beachtlich in einem 100 Seelen Dorf. Aber ich antworte blitzschnell: „Dann musst du mich mitnehmen!“ Manche von euch werden jetzt denken, oh so etwas zu einem fremden Mann zu sagen, aber wie gesagt, wir sind hier uffn Dörp, da nimmt es nicht so ernst. Womit ich nicht rechnete war seine Antwort, die ebenso blitzschnell aus ihm heraus prasselte und mich zum nach Hause gehen bewegte: “ Ja, klar! Du kannst bei mir putzen kommen!“ 

    Ende der Geschichte, heute hat er mich und den Rest meines Rudels an der Backe. Nur putzen tue ich nicht. 😉