
Hallo ihr Lieben,
heute ist der 30. Dezember. Während draußen die Welt immer unruhiger wird, ist es hier bei uns fast schon magisch still. Ihr wisst ja: Bei uns wird nicht geknallt. Diese Ruhe ist kein Zufall, sondern ein Versprechen an meine Tiere und Kinder. Sie sollen sicher, geborgen und ohne Angst ins neue Jahr gleiten.
Gestern hatten wir einen ganz wichtigen Termin, aber ohne Stress und Autofahrt: Die Tierärztin war bei uns direkt in der Räuberhöhle. Das war mir wichtig, damit die Kleinen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. Und was soll ich sagen? Ich bin so unglaublich stolz auf die Rasselbande!
– Alle wurden geimpft und gechippt.
– Jeder Einzelne hat sein Gesundheitszeugnis mit Bravour bestanden – absolut ohne Mängel!
Dieses Papier in den Händen zu halten, ist für mich mehr als nur eine Formalität. Es ist die Bestätigung für all die Liebe und Sorgfalt der letzten Wochen. Heute war es nun so weit: Die ersten zwei Hundekinder packten ihre Köfferchen. Es ist dieser Moment, in dem ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge an der Tür stehe und sie in ihre neuen Familien ziehen lasse.
Gerade jetzt, beim letzten Wurf, ist dieses Gefühl nochmal ein ganz besonderes. Aber ich bin auch Dankbar, diese Entscheidung getroffen zu haben. Ich sage es euch ganz ehrlich: Bisher ist es mir immer geglückt, meine Welpen in tolle Familien zu vermitteln. Aber der Weg dorthin? Der ist oft so steinig, dass man ins Stolpern kommt. Es sind nicht die schlaflosen Nächte, nicht die unzähligen Kackahaufen oder die harte Arbeit, die mich müde machen. Es ist der „Faktor Mensch“.
Manchmal macht mich das Züchterleben einfach fassungslos:
– Da sind die Leute, die unzählige Bilder und Videos fordern, als wäre es eine Katalogbestellung, nur um dann wortlos zu verschwinden.
– Da ist die große Begeisterung am Telefon, auf die wochenlanges Schweigen folgt – und auf Nachfrage heißt es dann ganz beiläufig, man habe sich „spontan“ für einen anderen Hund entschieden.
– Ich vergesse nie den Anruf, bei dem mir jemand sagte, mein Welpe hätte „vier Ohren“ – dabei war es nur verfilztes Fell, weil die Bürste nicht benutzt wurde. Ohren wachsen nicht über Nacht, Liebe und Pflege dagegen schon!
– Und dann gibt es die Momente, die mir den Magen umdrehen: Wenn bis aufs Blut um den Preis gefeilscht wird, dann aber der Dispo geplündert wird, um gleich zwei Welpen zu kaufen. Und auf meine Frage, wie man sie füttern will, wenn kein Notgroschen mehr da ist, kommt die Antwort: „Mein Mann arbeitet in der Gastro, da fallen genug Essensreste an.“ Das bricht mir das Herz.
– Oder der „ruhige Schulhund“, der nach wenigen Wochen zum SOS-Fall wurde, weil er allein im Garten bellte – er durfte erst ins Haus, wenn er stubenrein ist. Wir haben ihn natürlich sofort wieder zu uns geholt.
Genau diese Erfahrungen sind der Grund, warum ich mich für die Kastration von Pumba entschieden habe. Es waren nicht die Hunde. Es waren die Menschen hinter den Anfragen, die mir gezeigt haben: Das ist der richtige Weg, um meine Tiere und mich zu schützen.
Ein Lichtblick zum Schluss
Trotz allem gibt es euch – die Menschen, die verstehen, was „GanzTierisch“ bedeutet. Die Wert auf Gesundheit und ein echtes Gleichgewicht legen. Als kleines Dankeschön für eure Treue möchte ich euch heute etwas schenken:
Mein Silvester-Geschenk für dich:
Ich schenke dir 15 Euro Warenwert bei deiner Bestellung bis morgen (31.12.2025)!
Lass uns das neue Jahr mit Achtsamkeit und Liebe beginnen. Ich wünsche dir und deinen Fellnasen einen sanften, angstfreien Rutsch!
Alles Liebe,
Franzi von GanzTierisch


